Bürgerforum Südbrandenburg

Bürger der Mitte für direkte Demokratie und

Mitbestimmungsrechte in der Politik

 

„Jeder hat nur so viel Recht, wie er Macht hat“ Baruch (Benedictus) de Spinoza

niederländischer Philosoph (1632 - 1677)

Alternative Medien

 

Querfeldein zu gehen ist besser als im Gleichschritt zu marschieren.

Es schärft den Blick für das Wesentliche und eröffnet immer neue Horizonte. Matze Lentzsch

 

Öffne auch DEINEN Horizont, abseits der Mainstream-Medien.

 

Es lohnt sich

 

Darum unsere Empfehlung:

 

IMMER QUER LESEN

 

Hier einige Links zu alternativen Medien,

die nicht oder kaum staatsfinanziert sind:

(Für die Inhalte zeichnen wir nicht verantwortlich)

 

http://www.mmnews.de/

 

 

http://www.tichyseinblick.de/

 

 

http://www.achgut.com/

 

 

https://deutsch.rt.com/

 

 

http://www.krone.at/

 

 

https://kenfm.de/

 

 

https://www.cashkurs.com/

 

 

http://www.jungundnaiv.de/

 

 

http://www.danisch.de/blog/

 

 

http://www.freiewelt.net

 

 

http://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

 

 

http://norberthaering.de/de/27-german/news/781-bundesbankgold-2017

 

 

http://cicero.de/

Berichte - Kommentare - Statements & co.

Ein Abend der Eindrücke hinterließ.

Emotionale und sehr positive Eindrücke

 

„Gehört Luther (noch) zu Deutschland"

Der Autor des Buches: „Gehört Luther zu Deutschland",

Dr. phil. Klaus-Rüdiger Mai, erfolgreicher Roman- und Sachbuchautor, Dramaturg und Regisseur stellte sein Buch vor und gab in der anschließenden Podiumsdiskussion Antworten auf die zahlreichen Fragen der Zuschauer.

 

Kernfrage des Autors: Brauchen wir eine neue Reformation?

 

Und ja...sein Statement dazu ist...Wir brauchen eine neue Reformation und Menschen, die den Politikern Grenzen setzten.

 

Landtagsabgeordnete Anja Heinrich lud am 23. März, gemeinsam mit der Konrad Adenauer Stiftung zu dieser Buchlesung der besonderen Art ein.

 

Zum diesjährigen Reformationsjubiläum wurde und wird Luther, literarisch von verschiedenen Autoren beleuchtet.

Klaus-Rüdiger Mai aber bringt den Reformator von der Vergangenheit in die Gegenwart.

 

In dem Buch stellt er sich, vor allem aber auch dem Leser die Frage:

Gehört Martin Luther "noch" zu Deutschland oder ist er überholt?

 

Wer seine anderen zahlreichen, literarischen Werke kennt, wurde von diesem Buch nicht wenig überrascht.

 

Aus seiner Feder stammen Biographien über Luther und Dürer genauso, wie

spannende historische Romane und Krimis und wie er im Gespräch mit Anja Heinrich ausführte, sollte auch dieses Buch ein gediegeneres, akademischeres Buch werden.

 

Ein Schlüsselerlebnis im Herbst 2015 gab ihm allerdings,

nach seinen eigenen Ausführungen, einen anderen Impuls.

Er sollte auf einer Veranstaltung zum Reformationstag einen Vortrag halten.

Angeregt durch die zunehmenden Eindrücke in diesen bewegten Tagen, des Herbstes 2015, wurde sein Thema aber nicht Luthers Leben und Schaffen.

 

Da er, so wie viele Menschen in diesem Land immer mehr das Gefühl bekam,

dass plötzlich eine Mediengewalt über ihn hereinbrach.

Diese ging einher mit Verdächtigungen und Verketzerungen.

Viele Standpunkte waren plötzlich nicht mehr diskutabel und es durfte nicht mehr alles gesagt werden.

Er war sich sicher, dass diese Dinge nicht dem Sinn vom Luthers Reformationsgedanken und dem Streben nach freier Meinung und freiem Denken entsprachen.

Herr Dr. phil. Mai war der Meinung, dass die Menschen 1989 nicht dafür auf die Straßen gegangen sind, um sich nun wieder einer Meinungsgleichmacherei unterordnen zu lassen.

 

So hielt er also den Vortrag unter dem Motto:

"Martin Luther und die Meinungsfreiheit".

Nach diesem Vortrag erntete er plötzlich viele, finstere Blicke.

Besonders von Religionslehrern, so seine Aussage.

Er hatte das Gefühl, sich der politischen Lage kritisch zu stellen und sie offen zu beleuchten, war plötzlich nicht politisch korrekt.

Dies hat ihn sehr erschüttert.

 

So also wurde in seinem Herzen der Grundstein gelegt für eine kritisches, statt eines rein akademischen Buches über Luther und dessen Verbindung in unsere Zeit.

 

Ein Buch, in dem er persönlich Verantwortung übernimmt.

 

Im April 2016 sagte er in einem Interview mit Christiane Baumann von Schattenblick.de:

 

"Ich werde Verantwortung übernehmen.

Verantwortung, der ich mich nicht entziehen kann.

 

Verantwortung für das, was wir ererbt,

was mir meine Eltern mitgegeben haben,

wie für das, was wir unseren Kindern hinterlassen.

Wenn unser Land plötzlich nicht mehr durch demokratische Diskussion und

Entscheidung, sondern durch die Selbstermächtigung einer Bundeskanzlerin

verändert wird.

 

Wenn einflussreiche politische Kräfte ein neues Deutschland durch die Hintertür einführen wollen, ohne

 

1. hinreichend zu erklären, wie sie sich

dieses neue Deutschland vorstellen,

und sie

2. den Souverän nicht befragen,

ob er sich von seinem „alten“ Deutschland verabschieden möchte,

dann befinden wir uns nicht mehr auf dem Boden der Demokratie."

 

In einem sehr erfrischenden Diskurs mit Anja Heinrich und uns, den Gästen dieses eindrucksvollen Abends zog der Autor Parallelen zwischen Luthers Streben nach Freiheit und Vielfalt der Meinung in seiner Zeit und der Notwendigkeit diese heute zu erhalten und zu fördern und sie nicht der Willkür der herrschenden Eliten zu überlassen.

 

Anja Heinrich, in ihrer Partei bekannt dafür, nicht immer im Gleichschritt der engen Bahnen der Parteiideologie zu wandeln, stimmte mit dem Autor in vielen seiner Thesen überein.

Sie scheut sich nicht, mit klugen Köpfen anderer Parteien zu diskutieren und auch gemeinsam nach politischen Lösungen zu suchen, was nicht jedem ihrer Parteikollegen gefällt.

 

Doch dieser Diskurs ist wichtig, so bekräftigten beide, um nicht nur in der eigenen Partei, sondern in der Politik festgefahrene Strukturen neu beleuchten, bewerten und gegebenenfalls ändern zu können. Auch sei es wichtig, dass die Bürger es nicht hinnehmen, dass Politik ohne sie und über ihren Köpfen hinweg gemacht wird.

 

Er begrüßte es sehr, dass auch in unseren ländlichen Gefilden, wie Anja Heinrich ausführte, Menschen öffentlich auf die Straßen gehen und friedlich aber unerschrocken ihren Unmut über so manche politische Fehlentscheidung auszudrücken.

 

Anja Heinrich kritisierte auch den Umgang der eigenen Partei mit Mitgliedern, die ebenso einen politischen Konsens mit anderen Parteien, zu Gunsten der Bürger suchen und dafür auch Repressalien in Kauf nehmen müssen.

 

Dr. phil. Klaus-Rüdiger Mai stellte schon im April 2016 in einem Artikel des Cicero fest: "Die deutsche Demokratie leidet an der Arteriosklerose der Parteien.

Ein Grund hierfür besteht in der allzu langen personellen Kontinuität.

 

Einst als Orte der politischen Willensbildung gedacht, haben sich die Parteien in Machterhaltungsapparate ohne Innovationskraft verwandelt, die keine Ideen hervorzubringen scheinen.

 

Macht und Postenerwerb avancieren zum Hauptzweck, politische Diskussionen und demokratische Mitwirkung verkümmern.

 

Angehörige freier Berufe, Selbstständige, können sich kaum für ein Mandat bewerben, weil allein der zeitliche Aufwand des Wahlkampfes sie wirtschaftlich ruinieren würde, denn all jene werden im Gegensatz zu Partei- oder Staatsangestellten für den Wahlkampf nicht freigestellt oder können sich diese Freistellung nicht erlauben. Das führt zu einer erheblichen Verzerrung der sozialen Zusammensetzung des Bundestages."

 

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wurde die Fragestunde rege von den anwesenden Besuchern genutzt und auch nach der Veranstaltung war der Autor sehr diskussionsbereit.

 

In einem längeren, persönlichen Gespräch, das ich im Anschluss an die Buchsignierung mit ihm führen durfte, bekräftigte er noch einmal, dass jeder Bürger dieses Landes gefragt ist sich politisch zu engagieren und er bekräftigte nochmals, das Bürgerbewegungen, so wie wir, vom Bürgerforum Südbrandenburg wichtig sind für einen Reformprozess der zur unbedingten Erhaltung unserer demokratischen Werte in unserem Land beitragen soll und muss.

 

Auf die Frage nach seiner Meinung über die neue Ausdrucksweise unserer Bundespolitiker, im Hinblick auf den Austausch der Bezeichnung: "Bevölkerung Deutschlands" durch: "Jene, die hier schon länger leben", antwortete er mit einem Zitat aus einem seiner Artikel: "Diskriminierung als Staatsziel", der auf der Seite des Deutschen Arbeitgeberverbandes veröffentlicht wurde.

 

Zitat:

>>Indem "Diejenigen, die schon länger hier leben",

 

denjenigen gegenübergestellt werden,

 

"die neu dazugekommen sind", spielt man nicht nur

 

Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus und betreibt

 

Desintegration, sondern beginnt die schleichende,

 

aber konsequent betriebene Entrechtung der

 

deutschen Bürger, denn die sind es,

die "positiv diskriminiert" werden sollen.<<

 

Er bekräftigte nochmals, dass Mensch, wie Anja Heinrich in ihrer Partei und Menschen, wie wir, die für die Erhaltung der Demokratie und die Werte unserer Gesellschaft auf die Straßen und in die Gremien gehen und die es nicht hinnehmen wollen, dass Politik nur um der Politik willen gemacht wird, die Antriebsmotoren sind, um einen neuen Reformationsprozess in unserem Land einzuleiten.

Dass wir die neuen Reformatoren sind und auch jeder, der es nicht hinnehmen will, dass Politik über die Köpfe der Menschen dieses Landes hinweg gemacht wird.

 

Und so ist Herr Dr. phil. Klaus-Rüdiger Mai für mich ein Reformator, der sich nicht den Mund verbieten lässt.

 

Ich kann nur jedem empfehlen sein Buch:

"Gehört Luther zu Deutschland" zu lesen.

 

Es ist ein Werk, das Augen öffnet.

 

Gerade in der heutigen, bewegten Zeit.

 

Ein Werk das Luthers Thesen zu den unsrigen macht.

 

Zwar in neuem Kontext einer neuen Zeit,

in ihrem tieferen Sinn allerdings in gleicher

Weise heute noch gültig.

 

Ein großes Dankeschön an Anja Heinrich für die Einladung zu diesem grandiosen Abend, der mich einem genialen Autor unserer Zeit nahe brachte.

Seine Biographie stellen wir mit seiner höchst eigenen Genehmigung hier auf unserer Internetseite unter der Rubrik:

"Von uns empfohlen-Dr. phil. Klaus-Rüdiger Mai" vor.

 

Matze Lentzsch für Bürgerforum Südbrandenburg

 

(externe Links zu dieser Veranstaltung:

http://www.anja-heinrich.eu/popup.php?url=image/presse/340.jpg

 

http://www.anja-heinrich.eu/popup.php?url=image/bildergalerie/cdu_bild_96_744.jpg&idb=96&idbs=744

 

http://www.ee-fernsehen.de/nachrichten/Gehoert_Luther_noch_zu_Deutschland-4890.html )

 

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Nicht jedes "Bunte" Treiben in der Faschingszeit ist eine Karnevalsveranstaltung

 

Sie erinnerte an eine Karnevalsveranstaltung, die dritte Demo gegen Extremismus,

welche zwischen der "AfD Demo gegen Extremismus" und der "AfD gegen Extremismus-Verhinderungsdemo" der Antifanten, (welche sich auf ihrem Blog selbst als Extrem(isten)

zu bezeichnen schienen) aufgestellt werden sollte.

 

Böse Zungen könnten nun meinen, dass man damit die "AfD gegen Extremismus-Verhinderungsdemo" der Antifanten, die eigentlich im Stadtpark angemeldet war, dann aber nicht statt fand, da man ja mit der, von Herrn Gampe (dem CDU-Bürgermeister der Stadt) initiierten, dritten Demo gegen Extremismus und vor allem für TOLERANZ, die Antifa erst richtig nah an die "AfD Demo gegen Extremismus" holen wollte.

 

...nicht den Faden verlieren Leute...

 

Auf diesem Weg gelang das nämlich sogar ganz offiziell, vor allem aber in der guten Absicht der Deeskalation. (Wer etwas Anderes oder gar etwas Böses dabei denkt, der sollte sich was schämen, denn alles andere wäre ja Blasphemie - im christlichen Sinne natürlich, denn der Herr Gampe ist ja ein Christdemokrat, wie Frau Merkel und der Papst, der natürlich kein Demokrat ist aber dafür streng katholisch).

 

Also, für alle, die den Überblick dann doch verloren haben:

Demo 1(AfD) - blieb wie gehabt auf dem Marktplatze Finsterwalde.

Demo 2(Antifa) - angemeldet im Stadtparkt wurde hinfällig, durch Demo 3.

Demo 3(nennen wir mal: Gampekonsortium) sollte irgendwie als Pufferdemo

(wahrscheinlich zur Deeskalation) zwischen Demo 1 und Demo 2 wirken.

Demo 2 entfiel aber nun, da Demo 3 ja eine Sammeldemo wurde und man die Sprechchöre im Stadtpark leider sonst hätte auf dem Marktplatz, also bei Demo 1, nicht hören können.

 

Das konnte man natürlich nicht angehen lassen, denn dann wären die Antifanten der 2. Demo noch schneller heiser geworden, als sie das dann bei der 3. Demo schon waren.

 

Und wenn man sich zuvor noch, stirnrunzelnd fragte, gegen welchen Extremismus diese Zwischendrin-Demo denn nun sein sollte, zumindest bevor klar wurde, dass man die Antifa scheinbar unbedingt in direkter Konfrontation zur AfD haben wollte und daher wohl auch in Kauf nahm, dass es zu offenen Aggressionen kommen könnte, so wurde schnell klar was diese bezweckte.

Sie war nicht gegen den linken Extremismus, der Extrem(isten), die gegen die "Extremismus-Demo" der vermeintlichen Extremisten aufgerufen hatten. Und dies auch noch mit einem aggressiven und eindeutigen Slogan: "EXTREM(isten) GEGEN DIE AFD".

 

Sie war gegen den vermeintlichen "Extremismus" der AfD, die (allerdings und eigenartiger Weise) zu einer friedlichen "Demo gegen Extremismus" aufgerufen hatte?

 

Fragte man sich zuvor noch, ob diese Demo gegen beides ist und trotzdem für ETWAS und ob diese Teilnehmer dann "Mittendrin-Extremisten" oder "Extrem-mittige-Extremisten" wären, so wurde allen Anwesenden schnell klar:

 

Es konnte Entwarnung gegeben werden...

 

Diese Demos für linken Extremismus oder gegen rechten Extremismus oder für und gegen Mittendrinextremismus waren nur eine Faschingsüberraschung für alle Finsterwalder Bürger.

 

Man hatte einfach nur den Karnevalsumzug in diesem Jahr zum Markt verlegt.

Und dies direkt neben der Kundgebung der AfD und zwar zu ihren Ehren (wie es schien).

Denn man heißt schließlich in Finsterwalde, der toleranten, offenen, bunten und vor allem (sozial-christ-links-vielleicht auch ein wenig grünlichen) demokratischen Stadt JEDEN herzlich willkommen.

 

Und so hatte man eine kleine Bühne aufgebaut, mit schwarzen Fahnen, auf dem das Logo des "Karnevalsclubs der Antifanten" zu sehen war. Viele schwarz gekleidete, kleine Jecken, die ihre Jeckenfahnen schwenkend, mit Trillerpfeifen und Tröten bewaffnet, der AfD-Demo zu jubelten und ihnen zu Ehren sogar Transparente gebastelt hatten.

Wie man hörte, sollen sogar einige Fans der schwarzen Jecken, aus ferneren Gefilden und eigens dafür nach Finsterwalde gekommen sein, um ihre Ehrerbietung zu erweisen.

Ein schöner Brauch!

Die Farbe "ROT" schien, neben der Farbe Schwarz wohl ihre Lieblingsfarbe zu sein.

So mutete zumindest eines der Transparente an. "Finsterwalde bleibt ROT".

 

Das zweite Transparent schien wohl einigen Agrargenossen zu gehören, denn auf diesem konnte man irgend etwas von Kälbern lesen. Was allerdings Kälber mit Karneval zu tun haben könnten, war nicht ersichtlich.

 

Doch jedem nach seiner Fasson, so sagt man doch in der toleranten Stadt Finsterwalde und so sollte man auch den GRÜNEN Agrargenossen ihren Platz in der Gesellschaft lassen.

 

Wir sind ja schließlich tolerant.

 

Während die Redner der AfD "Demo gegen Extremismus" ihre Reden, mehr oder weniger laut und mehr oder weniger energisch hielten und die rund 200 Zuschauer und Zuhörer im mittleren und reiferen Alter, deren Inhalten zu folgen versuchten, wurden Lobeshymnen und auch Büttenreden der schwarzen Karnevalistenjecken,

voller Toleranz, zu Ehren der AfDler geschwungen.

Unter dem Beifall und den Willkommensbekundungen des Gampekonsortiums Höchstselbst...äh, der 3. Demo natürlich. Diese Willkommenskultur, der zu Beginn noch etwa gleich vielen Menschen (vielleicht auch 2 oder 3 mehr, als 200 - zumeist junge Heranwachsende), war sehr überraschend und vor allem erfrischend.

TÄRÄ..., TÄRÄ...:

 

"NAZIS MORDEN, DER STAAT SCHIEBT AB - DAS IST DAS GLEICHE RASSISTENPACK..."

 

Tönte der erste Büttenslogan aus dem Megaphon der schwarzen Jecken und der Bürgermeister klatschte Beifall dazu...welch eine karnevalistische Ironie und so paradox in sich. Wenn man nicht wüsste, dass er selbst ein Vertreter des Staates wäre und wenn man nicht wüsste, es wäre nur ein Karnevalsslogan, so wäre es ein vielleicht ein Stolperstein auf dem kommunalpolitischen "Walk of Fame", am Brunnen vor dem Tore, des Rathauses,

dieser schönen und TOLERANTEN Stadt.

 

Wie gesagt...wenn man nicht wüsste....!

 

Da die Büttenredner der schwarzen Karnevalsjecken so schrill und laut waren, zog sich,

zum Leidwesen der Besucher der 1. Demo, eine ganze Menge Karnevalisten oder Konsortiumssmitglieder dann doch zurück.

 

 

Vielleicht lag es aber auch nicht an den Büttenreden, sondern daran, dass 20:15 Uhr

auf Pro7 die allseits beliebte und bildungstechnisch sehr wertvolle Sendung:

"Germany's Next Topmoppel" lief und für das ältere Semester auf ZDF: "Der Bergdoktor".

 

Die kulinarische Versorgung dieser Veranstaltungen ließ, zumindest auf der Seite der schwarzen Karnevalistenjecken oder besser des Gampekonsortiums etwas zu wünschen übrig.

Es gab leider nicht, wie erhofft eine Bockwurstbude oder einen mobilen Dönerwagen.

Es gab auch kein Kinderkarussell und Lebkuchenherzen mit:

"Ich liebe Euch doch Alle" in Zuckerschrift (natürlich und vor allem Glutenfrei).

Allerdings gab es auf der Seite der AfDler heiße Getränke (leider ohne Alkohol).

Aber immerhin und alleine schon aus diesem Grund eine gute Wahl.

 

Alsbald waren die schwarzen Jecken dann so heiser, dass sie während der Reden der AfDler unbedingt und immer wieder zu ihnen wollten, um ihre heiseren und trockenen Stimmbänder mit den leckeren Heißgetränken(alkoholfrei) zu befeuchten.

 

Da aber die Schutzmänner überall waren und jeden Winkel der Marktgassen bewachten, spiele man das Spiel: "Räuber und Schutzmann" mit ihnen und ließ sogar, wenn man vom Schutzmann gefangen wurde einen Böller steigen, der lautstark signalisierte...

 

SPIEL VORBEI!

 

Abschließend wäre zu sagen, dass ganz Finsterwalde leider nicht, wie erhofft auf den Beinen war. Was sicher daran lag, dass nicht jeder das Gehabe der Schwarzen Jecken mochte und es wurde sicher auch kein Volksfest sonders gleichen.

Aber vielleicht hätte diese Demo gegen Extremismus, gepaart mit den Nettigkeiten des "Karnevalsclubs der Antifanten" und dem Gampekonsortium eine Ära der gegenseitigen TOLERANZ einläuten können, mit Traditionswert und dann jährlich.

 

Vielleicht..., vielleicht aber auch nicht.

 

Jedenfalls wäre es ein prägendes Erlebnis an jenem Abend geworden, trotz der Büttenreden und trotz der heiseren Schwarzen Jecken, wenn...

 

Ja wenn da nicht der Tropfen Wermut gewesen wäre.

 

Die schwarzen Jecken der Antifa waren nämlich so in Feierstimmung, dass drei besonders tolle Jecken sich sogar mit zwei Besuchern der AfD Demo näher anfreunden wollten.

Als diese dies aber nicht mochten, da sie sich ihre Freunde allein aussuchen wollten, rutschten zweien der drei Jecken die Hände aus den Taschen, und das in einer Synchronizität, die man selten in der Natur finden kann.

Wie von Geisterhand trafen die Synchronhände auch gleichzeitig auf die Kinnladen der Besucher und ließ sie zu Boden gehen. Sicher war den Schwarzen Jecken, gerade in diesem ungünstigen Augenblick der Jecken-Schalk in den Nacken gesprungen und dieser ist bekanntlich sehr heimtückisch.

 

Da einer der Geschlagenen mit seinem Kopf auf einen Bordstein fiel, verlor es das Bewusstsein und der andere wurde beim Aufprall am Armgelenk übel verletzt.

 

Die Jecken wollten dann natürlich den (aus Versehen) Geschlagenen aufhelfen. Sonderbarerweise saß ihnen allerdings immer noch der Schalk im Nacken und so sah das vermeintliche Helfen nicht nach wirklicher Hilfsbereitschaft aus.

 

Da kam in jenem Augenblick ein Wagen um die Ecke und in ihm saßen ebenso zwei Besucher der Demo 1 "Gegen Extremismus". Da diese aber den Schalk (der bekanntlich unsichtbar ist) in den Nacken der beiden Jecken nicht sehen konnten, hielten sie das Geschehen für eine böswillige Tat und beschlossen die Jecken zur Rede zu stellen. Da allerdings halfen weder die Büttenreden, noch die Synchronfäuste der vom Schalk befallenen, denn diesen beiden waren sie kaum gewachsen. Sie setzten die beiden Jecken, die durch ihren Schalk im Nacken wild um sich schlugen kurzerhand fest.

In jenem Augenblick kamen nun endlich auch die Schutzmänner hinzu, die bis dahin noch damit beschäftigt gewesen waren, den anderen Jecken das "Räuber und Schutzmann - Spiel" auszutreiben. Die Schutzmänner sahen nur, die beiden Helfer in der Not, wie sie die beiden Jecken festgesetzt hatten und ergriffen ALLE umgehend, noch nicht wissend, dass die beiden Jecken mit den Synchronhänden "Opfer" ihres Schalks im Nacken geworden waren.

 

Sehr zum Leidwesen der Geschlagenen, die sich im Anschluss vom Medicus behandeln lassen mussten und die noch lange an den Folgen zu tragen haben werden.

Über die vom "Schalk im Nacken" befallenen Synchronhände-Jecken wird der Mann des Gerichtes alsbald ein Urteil fällen. Jene, die bezeugen können, was dort geschah, gab es zahlreich. Das ist mittlerweile amtlich.

 

So endete diese "Karnevalsveranstaltung" doch nicht ganz so friedlich,

wie sie hätte sein sollen und sicher auch nicht so, wie es sich ein Bürgermeister vielleicht vorgestellt hatte (oder vielleicht doch?).

 

Wären die Antifa-Schreihälse nicht, durch das Zutun des Veranstalters, der 3. Demo, zu der Herr Gampe aufgerufen hatte, ebenso auf dem Platz gelangt, so wäre die Zahl der der "Gegner" der AfD Demo gegen Extremismus, wohl sehr überschaubar geworden.

 

Das Schlimme allerdings, an dieser ganzen "Für oder Wider"- Polemik ist, dass ein Bürgermeister nicht in der Lage zu sein scheint, durch Dialog und Konsens, ein friedliches Miteinander der politischen Kräfte in seiner Stadt zu gewährleisten.

Stattdessen fördert er, durch Aufrufe gegen eine politische Kraft, das Aggressionspotential von Leuten, die in seiner Stadt schon lange und Höchstselbst (und nicht nur verbal) für die Einschüchterung von Andersdenkenden verantwortlich zeichnen.

 

Dies tut er sicherlich in der Hoffnung, politisch Andersdenkende, mit diesem Mittel zum Zweck, vertreiben zu können.

 

Doch Demokratie funktioniert nun einmal anders.

 

Und es war in der Geschichte schon immer so, dass Dinge die man so vehement versuchte zu unterdrücken oder zu verbieten, noch weitaus schneller Zugang in der Gesellschaft gefunden haben. "Das Gras wächst immer schneller, wenn man daran zieht", sagt ein afrikanisches Sprichwort.

 

Aber vielleicht ist es ja auch so gewollt?

Vielleicht ist es im Finsterwalder Rathaus ja so wie es der Schriftsteller Jean Paul schon einmal beschrieb:

 

"Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen.

Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter."

 

Aber diese bleibt ein Gedankenspiel.

 

Vielleicht sollte man beim nächsten mal, im Rathausstübchen einfach darüber nachdenken, bevor man mit frommen Sprüchen, Wind säht und dann hofft etwas anderes als Sturm ernten zu können.

 

Politisch ist dieses Ausspielen von politischen Oppositionskräften die beste Methode, um von der derzeitigen Misspolitik unseres Landes abzulenken.

Frei nach dem Motto:

"Wenn man sich an der Basis die Köpfe einschlägt, dann können die Bonzen weiter ihre Machtspielchen spielen"

 

Und darauf ein dreifaches: HELAU